Schön war's!

Der Landseer-Tag in Samerberg


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Landseer-Tag am Samerberg

07.09.2013

Das neu gestaltete Vereinsorgan „Unser Landseer“ist zu einer ausgesprochen schönen Broschüre geworden.- Ein herzliches Dankeschön an die Macher -. Neben den Informationen, die für Züchter und Halter unserer wunderbaren Hunde von Interesse sind, wird jetzt auch vermehrt mit  Bilddokumentationen und Berichten über Ereignisse berichtet.
Angeregt durch die Aufsätze von einigen Mitgliedern über das Zusammenleben mit ihren Hunden, oder Beschreibungen von Landseertreffen und -spaziergängen, die dann immer sehr schön oder gar ganz toll waren, dachte ich über eine Wanderung in den besonders schönen Voralpen nach. Denn Gegend haben wir hier ganz schön viel und sie ist noch dazu äußerst bezaubernd.
Als ich Ute (wer es noch nicht weiß, sie ist meine Frau) fragte, was sie davon hält war sie sofort begeistert. Unserer Agi (das ist die schöne Agneta von der Sternstraße) habe ich auch von dem Plan eine Wanderung durch das Hochtal Samerberg mit vielen Landseerkolleginnen und -kollegen zu machen erzählt, ihr Enthusiasmus war etwas verhalten. Wahrscheinlich lag das an meiner Wortwahl.
Am 7. September war es nach einigen Vorbereitungen, wie Routen aussuchen, Einladungen schreiben, verteilen per Post, Email usw. so weit. Selbstverständlich haben wir die beiden Touren getestet. Der Samerberger Bürgermeister Herr Georg Huber wurde von mir über den bevorstehenden Landseertag am Samerberg informiert. Herr Huber freute und bedankte sich, dass ich seine Gemeinde für dieses Vorhaben ausgesucht habe. Er versorgte mich mit Infomaterial und ausreichend „Hundehinterlassenschaftstüten“.
Der Plan war, dass wir um 10 Uhr in Törwang Richtung Aussichtskapelle los marschieren wollten. Wir waren rechtzeitig (um 9.30 Uhr) am vereinbarten Parkplatz und warteten auf das Eintreffen von Mia, Lilli, Campino, Ginny, Bella, Bina, Layla, Keks, Käthe, Kirby, Bruno und Aragon.

 

 

 

 

Alfred und Agi in Warteposition am Treffpunkt

 

 

 

 

Womit wir nicht gerechnet hatten, es war der letzte Feriensamstag, zu dem strahlender Sonnenschein und es waren nicht nur ein Dutzend Landis mit ihrem Personal auf den Straßen und Autobahnen unterwegs sondern eine ganze Menge Urlaubsheimkehrer und noch eine viel größere Menge Wochenendausflügler. Und alle standen im Stau.


Sechs Landseer und deren zweibeiniger Tross machten sich dann um halb elf auf den Weg zur Aussichtskapelle und dort oben ist der Name Programm. Die Hunde nutzten die Wiese zum tollen, während deren Menschen die Aussicht genossen.

 


Agi, Bina und Mia in Aktion

 

 

 

 

 

 

 

Vom Irschenberg im Westen schlängelt sich die Autobahn bis zum Chiemsee im Osten. Im Norden kann man das ehemalige Kloster Attl erkennen. Ich erklärte wie das Rosenheimer Becken durch die letzte Eiszeit entstand und als sich der Inngletscher immer mehr zurückzog, füllte es sich mit Wasser und es entstand ein großer See. Erst als sich der Inn bei Wasserburg immer mehr in das Gelände grub, floss das Wasser ab.
Auf dem Rückweg zum Parkplatz erzählte ich der Gruppe von der Samerberger Besonderheit, dass hier die Bäume sogar Vornamen hätten. Ich nannte als Beispiel die „Leopolds-Eiche“, die unmittelbar neben der Aussichtskapelle steht.

 

 

Aussichtskapelle Törwang mit Leopolds-Eiche

 

 

 

 

 

 

 

Am fast fertigen, neu gestalteten Dorfplatz von Törwang erfrischten sich unsere Hunde am und im Wasser des Dorfbrunnens.

Leider hatten nicht alle Platz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf zum nächsten Programmpunkt Mittagessen im Duftbräu.

 

Ab diesem Zeitpunkt hat die Federführung das Frauli vom Campino – auch d´Frau Schuschda genannt :-) übernommen.

 

…. ja und am „Zwischenstopp-Duftbräu“, da wollten uns dann auch wir Schuster´s mit unserem Campino zum 1. Trupp dazugesellen :-)

 

So machten wir uns pünktlich um 09.30 Uhr auf den Weg, denn in gut anderthalb Stunden müssten wir (dachten wir zumindest!) am vereinbarten Treffpunkt eintrudeln..... doch leider hatten auch wir die Rechnung ohne die ganzen Urlauber gemacht, die wieder ins schöne Bayernland „ein- oder durch – reisen“ wollten ;-) Nach schier endlos erscheinenden 3! Stunden, erreichten wir die Gaststätte die zum kleinen Örtchen „Duft“ gehört – daher auch der Name :-)

Sogleich entdeckten wir die kleine Wandergruppe gemütlich im Biergarten sitzend. Nach einem freudigen „Ja griasd´s Eich, seid´s o scho do!“, warfen wir einen Blick in die Speisekarte und warteten nun gespannt auf ein leckeres Essen :-) Hier wurde keiner enttäuscht, denn genau wie das Essen und das Ambiente in einer herrlichen Umgebung, ist der Duftbräu echt eine Reise wert!

Mit „g´spanntem Ranzen“ (einem gut gefüllten Magen ;-), ging es dann auf zur zweiten Etappe –  und siehe da: Die Landseermädchen „Käthe“ und „Keks“ mit deren Zweibeinern kamen nun auch noch zu unserer netten Runde dazu :-) Jetzt freute sich unser Campino erst recht, denn mittlerweile war er der „Hahn“ - oh pardon – der Rüde im Korb und das bei 10! Landseer-Mädels – wow ;-)

Nach einem kurzen – aber campinomäßig – stürmischem „Hallo“, starteten wir in Richtung Nußdorf am Inn. Zuerst führte uns der Weg ein wenig durch den Wald, wo unsere Landseer schon mal ein kleines Bad (und so mancher auch ein klitzekleines Moorbad) nehmen konnten, danach ging es an ein paar einsam gelegenen Bauernhöfen vorbei.

 

 

 

 

 

 

Als dann der nahegelegene Wald auftauchte freuten wir uns alle auf ein wenig Schatten, denn an diesem Samstag schien uns die Spätsommersonne noch einmal so richtig doll auf die „Köppe“ :-) Hier durften die Fellnasen wieder frei herumlaufen und sich austoben.... Ob klein oder groß, erwachsen oder Jungspund – alle hatten ihren Spaß und wir Zweibeiner natürlich stets den Finger am Auslöser der Kamera :-)

 

 

 

 

 

 

So erreichten wir schließlich die Kapelle „Maria Heimsuchung“ mit der dazugehörigen Klause. Dort erzählte uns Alfred Wissenswertes zur Kirche – so erfuhren wir u.a. dass in der hiesigen Klause Pater Klemens wohnt, der z.Zt. für die Kapelle zuständig ist.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier hieß es dann für alle: „Aufstellen zum Gruppenfoto“!
Dass dies leichter gesagt, als getan ist, machte uns dann die liebe „Agi“ klar – denn als es ihr zu lange dauerte, setzte sie zum Spurt an und machte sich auf zu Herrchen! - Wer weiß, vielleicht wollte sie ihm ja auch nur zeigen, wie die Kamera richtig funktioniert *schmunzel *

 

 

 


So kamen nach etlichen Lachern dann doch noch ein paar schöne Gruppenfotos zu stande und unsere Gruppe machte sich erneut auf den Weg....

 


An einem tollen Aussichtspunkt, mit Blick auf´s Inntal, vorbei, steuerten wir den steilen Abstieg nach Nußdorf am Inn an.
Dieser Weg führte wahrlich über Stock und Stein!
Während unsere Hunde den selbigen prima meisterten, so wurde doch so mancher Flachlandtiroler auch Tage danach noch daran erinnert, dass der Mensch auch „Wadeln“ hat – gell, Herr Schuster?!

 

Aber nichts desto trotz kamen wir alle heile unten an! Nach einem kurzen Marsch durch ein paar Gässchen, bot sich uns ein Blick auf eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch!
Der Steinbach (ein kleiner Zulauf des Inn´s), schlängelte sich durch sein wunderschön angelegtes Bachbett. Daneben Wiese, Gänse und aufgetürmte „Hoiza“ - für alle „Nicht-Bayern“ unter unseren Lesern: Das ist ein Holzgestell aus etwa zwei bis drei Meter langen Holzstangen, die als Dreibock aufgestellt werden. Darauf wird das frische Heu geschichtet, um es auf diese Weise besser und schneller zu trocknen.

 

 

 


Wie Ihr sicher erahnen könnt, brauchten wir unsere Landseer nicht lange zu bitten, ganz im Gegenteil: Sie hörten das Geräusch vom Plätschern des Wassers und - - - weg waren sie :-) Hier wurde nicht nur jeder Hund wieder munter, nein auch so mancher kleine, zweibeinige müde Krieger war jetzt wieder fit!
Kein Wunder, denn zum Abschluss lockte noch das Café Peter mit Eis, Kaffee und Kuchen oder einfach nur einer kräftig, kühlen „Maß Bier“!

 

 

 

 

 

Dort angekommen war – so glaube ich – jeder froh, als er seinen Platz im kühlen Schatten  innehatte. Jetzt war nicht nur unser Campino „platt wie eine Flunder“ - nein, auch die anderen Fellknäuel legten sich erschöpft unter – oder neben die Tische.... so hatten sogar die Bedienungen noch ein bißchen Nachmittagssport, denn irgendwie mußten ja schließlich die bestellten Getränke zu den Tischen kommen *schmunzel *

 

 

 


 

 


Nachdem wir uns alle frisch gestärkt und „ausgeratscht“ hatten (hier sei erwähnt, dass so mancher zu dem Fazit kam: „Das nächste Mal sind wir von Anfang an dabei!“)  machte sich die „Landseer-Wandergruppe, Abteilung Samerberg“ auf zur allerletzten Etappe an diesem Tag – der Heimreise!


Wir Schuster´s möchten uns an dieser Stelle im Namen aller „Mitwanderer“ ganz herzlich bei Ute und Alfred Köhler bedanken! Die beiden haben sich bereits im Vorfeld viel, viel Mühe bei der Auswahl der Route, sowie dem ganzen „Drumherum“ gegeben!  
Aber Euer Aufwand hat sich gelohnt, denn das habt Ihr einfach prima gemacht und wir würden uns freuen, wenn so ein toller Tag vielleicht einmal wieder stattfinden würde :-)

Gaby und Martin mit dem Rest der Schuster-Family, sowie Campino vom Amber Lake

 

Und jetzt noch ein Nachsatz von uns:


Danke liebe Gaby für Deine so heiteren, literarischen Ergüsse und die Vervollständigung dieses Berichtes.

 

Wir danken Euch allen für Eure „tapfere Teilnahme“, wir hatten viel Spaß mit Euch!!!

 

Wie wär's mit einer Landseer Waldweihnacht am Samerberg (Terminvorschlag: Zwischen Neujahr und Hl. Dreikönig) ? Organisation erprobter-maßen gerne wieder von uns -„grins“-

 


Alfred und Ute Köhler, - die Köhlis – mit Agneta von der Sternstrasse – Agi -